

Die Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft wurde 1919 auf Initiative des Handelskammer-Vizepräsidenten Dr. Karl Kotzenberg
sowie des damaligen Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Georg Voigt in der Tradition der Casino-Gesellschaft von 1802 gegründet.
Herren aus Wissenschaft, aus Kultur und Politik fanden und finden sich regelmäßig in ihrem Clubhaus in der Siesmayerstraße zusammen, um über Grenzen von Parteien und Weltanschauungen hinweg in gastlicher Atmosphäre einen intensiven Gedankenaustausch zu pflegen.
Viele hervorragende Persönlichkeiten, die vor den Mitgliedern des Clubs gesprochen haben, legen Zeugnis für die Bedeutung der Frankfurter Gesellschaft ab: Albert Einstein, Walter Rathenau, Thomas und Heinrich Mann, Ludwig Erhard, Georg Solti, Carlo Schmid, Carl Orff , Theodor Heuss, Willy Brandt, Carola Stern, Henry Kissinger, Hermann Josef Abs, Alfred Herrhausen, Hans Tietmeyer, Odo Marquard, Petra Roth, Angela Merkel und viele andere standen am gleichen Vortragspult.
Weltoffenheit und Toleranz, die Kunst des Zuhörens und des Argumentierens, aber auch das Genießen der eigenen, gepflegten Gastronomie, das sind die unverzichtbaren Ingredienzien eines lebendigen Clublebens.