

Nach dem Zweiten Weltkrieg trafen sich im Oktober 1947 mehrere Universitätsprofessoren,voran der Rektor, Prof. Dr. Walter Hallstein, der damalige legendäre Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main Dr. Walter Kolb und der Präsident der Industrie- und Handelskammer Dr. Alfred Petersen, um die Frankfurter Gesellschaft wiedererstehen zu lassen. Schon wenige Tage später, am 2. Dezember 1947, fand die erste Mitgliederversammlung statt.
Von diesem Zeitpunkt an wurde der Club wieder "zum Schnittpunkt geistiger Strömungen übernationaler Art, zu einem Heimatort fortschrittlichen und demokratischen Denkens." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Die Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft ist nicht elitär. Sie ist aber stolz darauf, dass ihre Mitglieder samt und sonders zur Elite zählen. Die Anzahl der Mitglieder ist auf sechshundert begrenzt. Sie kommen aus Handel, Banken, Wirtschaft, Freien Berufen, Justiz und Verwaltung, Wissenschaft und Kultur. Diese Vielfalt der Berufe und Begabungen gibt dem Club die intellektuelle Qualität und die geistige Weite, die ihn für Gebildete anziehend machen.
Das zeigt vor allem ein Blick auf die Liste der Persönlichkeiten, die vor der Gesellschaft Vorträge gehalten haben: Albert Einstein, Walter Rathenau, Thomas und Heinrich Mann, Ludwig Erhard, Georg Solti, Carlo Schmid, Carl Orff, Theodor Heuss, Willy Brandt, Carola Stern, Henry Kissinger, Hermann Josef Abs, Alfred Herrhausen, Hans Tietmeyer, Odo Marquard, Wolf Singer, Angela Merkel und viele andere mehr.